Warum braucht man für die Existenzgründung einen Businessplan?
28 Okt
Autor: admin - Kategorie: Businessplan, Existenzgründung
„Ich benötige bzw. möchte kein Fremdkapital, daher brauche ich keinen Geschäftsplan, die Arbeit kann ich mir ruhig sparen!“ Diese Einstellung ist bei Gründern aufgrund mangelnder Erfahrung relativ häufig zu sehen. Doch sie liegen falsch, Gründer mit einem durchdachten Konzept sind deutlich erfolgreicher als solche ohne Geschäftsplan. Daher ist ein Businessplan für ein neues aufstrebendes Unternehmen sehr wichtig.
Ein Businessplan ist eine detaillierte Beschreibung des unternehmerischen Gesamtkonzepts für ein Geschäftsvorhaben. Er ist quasi die Visitenkarte ihres zukünftigen wirtschaftlichen Handelns. Der Geschäftsplan stellt dar, ob ihre Geschäftsidee wirklich sinnvoll ist und wie sie diese Idee verwirklichen wollen.
Für wen braucht man einen Businessplan?
Der Businessplan ist das zentrale Dokument für Verhandlungen und richtet sich zum Einen an Geldgeber bzw. Investoren, welche durch ihren erarbeiteten Geschäftsplan sehen können, ob sich die Beteiligung an ihrer Firma lohnt und zum Anderen brauchen Banker ihren Businessplan um die zukünftige Entwicklung abschätzen zu können und um entscheiden zu können zu welchen Konditionen er Ihnen einen Kredit für ihr Unternehmen geben kann. Wenn sie mit Lieferanten umfangreiche Verträge, oder auch Partnerschaften eingehen wollen, so brauchen diese auch Einsicht in ihren Businessplan, um die Umsatzplanung richtig einschätzen zu können. Man sollte dem Lieferanten allerdings nicht über die mögliche Gewinnspanne informieren! Sie brauchen auch einen Businessplan, sobald Sie einen Steuer-, oder Unternehmensberater engagieren.
Wie sollte ein Businessplan im Optimalfall aussehen?
Ein Businessplan sollte knapp und prägnant formuliert sein und auch von Laien gut verstanden werden. Noch dazu ist es wichtig, dass auf das Erscheinungsbild geachtet wird, außerdem sollte der Businessplan nicht mehr als 35 Seiten haben.
Gerade im Internet findet man viele Vorschläge für die Struktur eines Businessplans. Diese ähneln sich natürlich, es gibt jedoch Elemente, die in einem Businessplan nicht fehlen dürfen:
1. Zusammenfassung (Executive Summary)
2. Die Geschäftsidee
3. Das Unternehmen und das Gründerteam
4. Produkt und Dienstleistung
1. Absatz- und Umsatzplanung (5-Jahres-Planung)
2. Fertigungs- und Einkaufsplanung (5-Jahres-Planung)
3. Personalplanung (5-Jahres-Planung)
5. Markt und Wettbewerb
1. Marktanalyse
2. Kundenanalyse
3. Wettbewerbsanalyse
4. Stärken und Schwächen
6. Marketing und Vertrieb
7. Finanzplan (5-Jahres-Planung)
8. Die Finanzbedarfsplanung
1. Investitions- und Abschreibungsplan
2. Kostenplanung
3. Liquiditätsplanung
9. Die Erfolgs- und Vermögensplanung
1. Gewinnplanung
2. Gründungsbilanz und Plan-Bilanzen
3. Rentabilitätsplanung und Unternehmenswert
Weitere Informationen für Existenzgründer
Wenn Sie weitere Fragen zur Existenzgründung haben, oder nützliche Tipps und Tricks zum Businessplan, Risikokapital, Förderungen und Ihrer Existenzgründung brauchen werden sie auf www.existxchange.de fündig. Hier tauschen Existenzgründer untereinander ihr Wissen aus. Ihre Fragen werden durch die Community in einem Forum beantwortet.
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Kommentare
Sie finden hier 2 Kommentare zu “Warum braucht man für die Existenzgründung einen Businessplan?”
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Business-Konzept
meinte am 31. Januar 2010 - 11:23 Uhr
Für Existenzgründer die den Businessplan für den Gründerzuschuss benötigen, ist ein Geschäftsplan von ca. 10 Seiten völlig ausreichend. Für erforderliche Kredite sind natürlich umfangreichere Businesspläne notwendig.
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Isa
meinte am 7. Oktober 2012 - 05:01 Uhr
muss dich leider ente4uschen ich bin kein Beamter und mf6chte auch kieenr werden! Ich finde es einfach unmf6glich zum meckern, dass der Film nicht benutzt werden kann, wenn man (ttm) nicht einmal nachfragt. Und da geht es nicht um grodfzfcgiger- oder auch gne4digerweise die Erlaubnis , sondern darum, dass Gemecker ohne ausreichende Recherche, einfach ausgedrfcckt blf6d ist.dcbrigens:Landesvermessungse4mter dfcrfen mit ihren Produkten nicht werben wie Privatunternehmen, da sie den Markt mit ihren steuerfinanzierten Erzeugnissen nicht stf6ren dfcrfen! Ausnahmen sind die Landesbetriebe (wie z.B. das LGN, was es ja auch nicht mehr lange gibt). Wirbt ein LVermA mit seinen Daten massiv, geht ein Aufschrei durch die Branche, sie wfcrden den Privatunternehmen steuerfinanzierte Konkurrenz machen. Werben sie nicht mit ihren Produkten, kommt ein Artikel wie der obige zustande.Das wirkliche Problem der Landesvermessung in Deutschland ist vielmehr, dass die einheitlichen Beschlfcsse in der AdV von den Le4ndern nicht einheitlich umgesetzt werden. Nach dem Motto, wenn mein Land in der AdV einem Beschluss zustimmt, muss ich ihn in meinem Land nicht umsetzten. Das ffchrt dann dazu, dass die ATKIS-Daten in Deutschland nicht einheitlich sind und dies ist sehr verkaufshemmend. Wer will schon einheitliche ATKIS-Daten, Karten usw., die in jedem Bundesland anders aussehen.Wie auch im Bereich der Bildung ist auch in der Geobranche die Kleinstaaterei in Deutschland eine Katastrophe.
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